Fachgerechte Baumpflege und Baumfällungen in München und Umgebung

Baumpflege Heyse

Fachgerechte Baumpflege und Baumfällung in München und Umgebung

Seilklettertechnik

Mittels Seilklettertechnik (SKT) ist eine gute Erreichbarkeit des gesamten Kronenraums von Bäumen jeder Größe möglich. Wir arbeiten schnell, genau und ohne Einsatz von großen Maschinen.


Beispiele:


Freischneiden von Gebäudedächern



links: Fällung abgstorbener Bäume; rechts: Einkürzungen im Außenastbereich



Fachgerechte Baumpflege

Zusätzliche technische Vertragsbedingungen für Baumpflege

Die fachgerechte Vorgehensweise in der Baumpflege, regelt die ZTV Baumpflege (neueste Fassung) als  anerkanntes Standartwerk der neuesten Regeln der Technik. Alle Maßnahmen an Bäumen, die insbesondere für den öffentlichen Raum als sinnvoll erachtet werden, sind hier aufgeschlüsselt und standardisiert. Für alle Fachbetriebe sollte dieses Regelwerk der kleinste gemeinsame Nenner bei ihrer Arbeit sein, um eine Vergleichbarkeit der angebotenen Leistungen zu gewährleisten. Auch für Privatkunden sorgt somit ein Angebot gemäß ZTV-Baumpflege für die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandarts.


Kronenschnitt


Aufbau- und Erziehungsschnitt

Der  Aufbau- und Erziehungsschnitt am Jungbaum hat das Ziel, Fehlentwicklungen in den Altersphasen schon frühzeitig vorzubeugen. Minimale, rechtzeitige Eingriffe sorgen für einen zukunftsfähigen, vitalen Baum.

Lichtraumprofilschnitt

Der  Lichtraumprofilschnitt bezeichnet sowohl am Jungbaum eine frühzeitige Anpassung an den Straßenstandort, als auch am Altbaum die Wiederherstellung bzw. den Erhalt des lichten Raumes über öffentlichen Straßen. Der Gesetzgeber fordert hier 2,5m über Geh- und Radwegen und 4,5m über dem Straßenkörper.


Trompetenbaum mit frisch geschnittenem Lichtraumprofil


Totholzbeseitigung

Die Totholzbeseitigung an Bäumen beinhaltet die Entnahme aller abgestorbenen und gebrochenen Äste ab 3cm Durchmesser im Rahmen der Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bäumen.


Totholzbeseitigung an großen Eschen


Kronenpflege

Bei der Kronenpflege werden Fehlentwicklungen in der Baumkrone beseitigt. Im Vordergrund steht hier die Entnahme von toten, kranken, absterbenden, kreuzenden und reibenden Ästen. Die Kronenpflege beinhaltet den Lichtraumprofilschnitt. Vorwüchsige, ins Licht wachsende Äste (Phototropismus) werden eingekürzt, also in den Kronenmantel zurückgenommen.


Kletterer bei der Kronenpflege: links: Einkürzung eines Astes an Esche, rechts: Totholzbeseitigung an Buche


Kronenauslichtung

Unter einer Kronenauslichtung versteht man die Auslichtung eines Baumes im Kronenmantel. Sie hat keine Reduktion des Baumes in Höhe oder Breite zur Folge. Sinnvoll ist eine Kronenauslichtung vor allem dann, wenn der Baum seine eigenen Kronenteile beschattet, sodass Totholz  oder Phototropismus entsteht.

Behandlung von Stamm- und Stockaustrieben

Stamm- und Stockaustrieben sollten im Idealfall am Baum belassen werden. Aus Verkehrssicherheitsgründen oder aus Gründen der Ästhetik werden sie jedoch oft entfernt. Idealerweise sollten dann einzelne Triebe an den Entnahmestellen verbleiben, damit die Schnittwunden mit Assimilaten versorgt werden.

Sondermaßnahmen beim Kronenschnitt

Diese Maßnahmen dienen nicht ausschließlich dem langfristigen Erhalt gesunder und vitaler Bäume, sondern haben als Hauptziel die Gewährleistung der Verkehrssicherungs und den kurz- bzw. mittelfristigen Erhalt orts- und landschaftsbildprägender Bäume.

Kronenregenerationsschnitt

Bei alten Bäumen, die entweder durch ihr tatsächliches Alter, oder aber durch ihre erschwerten Standortsbedingungen zu einer Überalterung der Krone neigen, macht ein Kronenregenerationsschnitt Sinn. Kronenteile, die der Baum nicht mehr optimal versorgt, werden in mehreren Eingriffen, die so gering wie möglich ausfallen sollen, zurückgenommen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Baum von innen eine zweite Alterskrone (Sekundärkrone) ausbildet und der Baumpfleger über die Jahre diese mit Lichtgabe und Beschattung steuert. Diese Maßnahme kann man sich immer als eine Kombination aus Totholzbeseitigung, Kronenauslichtung und Kroneneinkürzung vorstellen.

Einkürzung von Kronenteilen

Die Einkürzung von Kronenteilen beschreibt die Einkürzung einzelner Äste, meist aus Verkehrssicherungsgründen oder zur Anpassung des Baumes an sein Umfeld. Z.B. Einkürzung eines Stämmlings mit eingefaulter Schadstelle an der Anbindung, zur Gewährleistung der Bruchsicherheit. Auch entlang von Fassaden und Gebäudedächern wird diese Maßnahme oft durchgeführt, um Beschädigungen an Bauwerken vorzubeugen.


Links: Einkürzung von Kronenteilen an einer Esche, rechts: Ehemals stark eingekürzte Kronenteile an Naturdenkmal


Kroneneinkürzung

Im Gegensatz zur Kronenauslichtung wird bei der Kroneneinkürzung der Baum in Höhe und seitlicher Ausdehnung reduziert. Dieses ist oft aus Verkehrssicherungsgründen nötig. Ziel der Kroneneinkürzung ist eine Verkleinerung der Baumkronen-Segelfläche (windangriffsfläche), sowie die Entlastung der Einzeläste zur Herstellung einer verbesserten Bruch- und Standsicherheit des Baumes.
Der Einkürzungsumfang wird oft in % angegeben. Für Privatleute ist jedoch die Angabe in Metern, sowie die Angabe der Durchmesser der Schnittstellen weitaus sinnvoller (z.B. Einkürzung um 2m im Schwachastbereich, Schnittstellen kleinergleich 5cm).






















Kletterer bei der Kroneneinkürzung an einer großen Ulme: Die kleinen Schnittstellen sind kaum zu erkennen



Große Esche links vor der Kroneneinkürzung, rechts nach der Kroneneinkürzung; Einkürzungsumfang ca. 20%



Tulpenbaum links vor, rechts nach einer Kroneneinkürzung um ca. 10%


Kronensicherungsschnitt

Schadbäume, die aufgrund der vorangegangen Schädigungen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, wegen ihres orts- und landschaftsbildprägenden Charakters aber erhalten werden sollen, müssen oft sehr stark im Grob- bzw, Starkastbereich eingekürzt werden. Diese Maßnahme erhält den Baum meist nur noch mittel- bis kurzfristig.

Nachbehandlung gekappter und stark eingekürzter Bäume

Nach starken Einkürzungen und Kappungen sind in den Folgejahren umfangreiche Maßnahmen zur Behandlung der Schnittstellen und den an diesen wachsenden Wassertrieben nötig. Um den Ausbruch stark wachsender, überalterter Wassertriebe zu verhindern, muss man diese regelmäßig wieder einkürzen. 


Nachbehandlung einer gekappten Kastanienkrone

Die Resultate einer fachgerechten Baumpflege zeichnen sich unter anderem durch saubere Schnittführung, kleine Schnitte im Außenkronenbereich, Ableitung auf Versorgungsäste und Beibehaltung der charakteristischen Baumgestalt aus.

Abtragen und Fällen
Bei Baumfällungen gewährleistet die Seilklettertechnik die Arbeitssicherheit des Kletterers, das kontrollierte Ablassen schwerer Stammstücke und Äste auf engstem Raum, sowie den schonenden Umgang mit Baumumfeldern jeder Art. Fällungen werden von uns nur nach Nachweis und Prüfung eines triftigen Fällungsgrundes durchgeführt.




Abtrag und Fällung einer alten Rotbuche
hier: Abseilen eines ca. 200 kg schweren Stammstücks



Motorsägenarbeit beim Stammabtrag 
hier: Rotbuche mit Brandkrustenpilz

Vorgeschädigte Bäume

Viele Bäume sind durch ihre suboptimalen oder schlechten Standortbedingungen in ihrer normalen, vitalen Entwicklung eingeschränkt. Dazu kommen oft grundlose, radikale Schnittmaßnahmen, die die Gesundheit des Baumes langfristig beeinträchtigen. Speziell bei solchen Exemplaren ist es wichtig, eine geeignete Maßnahme planen und durchführen zu können, damit der Baum mit allen seinen Funktionen noch möglichst lang erhalten werden kann.



Kronenpflege an Buche mit Sonnenbrand                                                              Nachbehandlung einer gekappten Kastanie 



Baummerkmale nach VTA


Jeder Baum verrät dem Sachkundigen durch physiologische Merkmale an Krone, Holzkörper und Wurzelraum den derzeitigen Zustand der Vitalität, Bruchsicherheit und Standsicherheit.






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